Yvette
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Balady

Balady“ kann man aus dem arabischen frei mit „ländlich“ übersetzen. Der Balady wird als der Ursprung des Raqs Sharqi angesehen. Er ist erdverbundener und weniger raumgreifend als der Raqs Sharqi, der v.a. durch Ballett beeinflusst wurde. Balady wird in einem geschlossenen Kleid oder in einer seitlich geschlitzten Galabeya getanzt. Dazu trägt man meistens ein Tuch um die Hüften und eines in den Haaren.



Leuchtertanz (Raqs Shamadan)

Der Raqs Shamadan ist in Ägypten ein traditioneller Hochzeitstanz. Die Tänzerin führt dort tanzend die Hochzeitsprozession an und balanciert dabei einen brennenden Kerzenleuchter (Shamadan) auf dem Kopf. Dazu wird meist gezimbelt. Heute kommen oft akrobatische Einlagen im Tanz vor. Der Leuchtertanz gehört zum Balady und wird wie alle Folklore-Tänze im geschlossenen Kleid getanzt.

Für diesen Tanz wird eine große Raumhöhe benötigt.



Stocktanz (Saidi oder Raqs El Assaya)


Der Stocktanz stammt aus dem Said, einer Region, die auch als Oberägypten bezeichnet wird. Saidi nennt man auch den Rhythmus der Musik, die für den Stocktanz verwendet wird. „Saidi“ bedeutet „der Fröhliche“. Dementsprechend ist die Musik sehr fröhlich gehalten und der Rhythmus regt zum Springen und Wippen an.

Ursprünglich war der Stocktanz als Werbungs- und Kampfritual den Männern vorbehalten. Frauen begannen den Männertanz spielerisch und kokett zu imitieren, so dass die eigenständige Form des Frauenstocktanzes entstand. Sie tanzen ihn im geschlossenen Kleid (niemals bauchfrei). Dabei drehen und schwingen sie den Stock und führen die typischen Saidi-Schritte und -Sprünge aus.
Für diesen Tanz wird viel Platz benötigt.

 

 

 




           

Khaleegy (Saudi, „Haartanz“)



Dieser Tanz stammt aus der Golfregion (dem Khaleeg) und ist vor allem in Saudi-Arabien populär. Er wird dort in einer Gruppe von jungen Mädchen getanzt, die ihr langes, wallendes Haar rhythmisch schwingen. Dazu tragen sie überlange weite Kleider, die farbenprächtig und reich bestickt sind.





 

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